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Teilzeit braucht keine besondere Führung

Ich beschäftige mich schon lange mit Arbeit in Teilzeit – mit und ohne Führungsverantwortung. Lange habe ich gedacht: Ob Teilzeit funktioniert, steht und fällt mit der Führungskraft. Denn genau das habe ich erlebt.Manche Führungskräfte schaffen Rahmenbedingungen, in denen Teilzeit ganz selbstverständlich funktioniert. Andere nicht. Heute glaube ich: Dieser Eindruck stimmt, aber er erklärt noch nicht,

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Teilzeit aus volkswirtschaftlicher Perspektive: Der eigentliche Denkfehler liegt woanders

Teilzeit ist volkswirtschaftlich wichtig. Wie wichtig, wird in der aktuellen Debatte oft übersehen. Stattdessen wird regelmäßig darüber diskutiert, ob in Deutschland „wieder mehr gearbeitet“ werden müsse und ob die hohe Teilzeitquote ein Problem sei. Dabei basiert ein großer Teil dieser Debatte auf einem zentralen Denkfehler: Denkfehler #1: Teilzeit ersetzt Vollzeit Die zugrunde liegende Annahme lautet

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Wenn Kommunikation Bewegung erzeugt – aber keine Veränderung

„Wie willst du das denn schaffen?“„Das lässt sich doch sicher irgendwie einrichten, oder?“„Ist doch nur eine Stunde.“„So machen wir das hier.“„Das ist doch eine gute Gelegenheit.“ Einzelne Sätze. Unterschiedliche Situationen. Und doch führen sie oft zum gleichen Ergebnis. Denn sie alle folgen oft einer ähnlichen Logik. Es wird gesprochen, gefragt, eingeordnet. Und trotzdem bleibt am

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Frage-Falle #3: „Das lässt sich doch sicher irgendwie einrichten, oder?“

Oder: wie Verantwortung leise verschoben wird Die Situation: „Der Termin wurde jetzt doch auf 16:30 Uhr verschoben.“ Kurze Pause. „Das lässt sich doch sicher irgendwie einrichten, oder?“ Was hier zunächst stimmig wirkt Die Frage klingt lösungsorientiert, unterstützend, fast schon zugewandt. Auf den ersten Blick passiert hier etwas Gutes: Es wird nicht einfach entschieden, es wird

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Formulierungs-Falle #3: „Das ist doch eine gute Gelegenheit“

Oder: warum nicht jede Chance zu jedem Zeitpunkt eine ist. Die Situation: „Die Rolle ist gerade nicht ideal geschnitten, das stimmt. Aber es ist doch eine gute Gelegenheit, sich zu zeigen.“ Was hier zunächst stimmig wirkt Der Satz klingt unterstützend, ermutigend. Und genau darin liegt seine Stärke. Denn er verschiebt die Perspektive – ohne die

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Frage-Falle #2: „Wie willst du das denn schaffen?“

Manche Fragen wirken offen und sind es nicht. Sie klingen nach Interesse, nach Klärung, nach Realismus. Und beenden doch das Gespräch, bevor es begonnen hat. Die Situation: Bewerbungsgespräch, Teilzeitstelle in 50 %. Im Lebenslauf: Berufserfahrung, Verantwortung, Kompetenz. Und: zwei kleine Kinder. Es wurde bereits über Aufgaben gesprochen, über Erwartungen, über Rahmen. Dann kommt die Frage:

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Formulierungs-Falle #1: „Ist doch nur eine Stunde“

Manchmal wird über Zeit entschieden, ohne dass darüber gesprochen wird. Und manchmal wird über Zeit gesprochen, als gäbe es nichts zu entscheiden. Beides passiert häufig in Führungssituationen. Wenn Zeit sprachlich verkleinert wird Ein Meeting rutscht eine Stunde nach hinten. „Ist doch nur eine Stunde.“ So ein Kommentar folgt in den meisten Fällen schlicht beiläufig. Und

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Frage-Falle #1: „Ich habe ja gefragt“

Über Beteiligung, Verantwortung und die Kosten von Offenheit. Es gibt Führungssituationen, in denen nicht einfach entschieden wird, sondern gefragt. Nach Meinungen, nach Einschätzungen, nach Machbarkeit. Auf den ersten Blick wirkt das offen und beteiligend. Und doch bleibt in Teams das Gefühl, dass die Entscheidung längst feststand.Weil das Fragen – bzw. die Antwort darauf – nichts

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